Bergsportführer

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auf diesen Seiten erhalten Sie sämtliche Informationen über die Tiroler Bergsportführer. Zu diesen zählen die Berg- und Schiführer, Berg- und Schiführeranwärter, Bergwanderführer, Sportkletterlehrer, Canyoning- und Schluchtenführer.

150 Jahre Berg- & Skiführerverein Kals am Großglockner

Die Kalser Bergführer gelten als Mitbegründer des Alpinismus in den Ostalpen. 2019 feiert der Verein, der 1869 vom „Glocknerherrn“ Johann Stüdl gegründet wurde, sein 150-jähriges Bestehen.

Einmal den Großglockner besteigen. 
Für viele Alpentouristen ist das ein einmaliges Erlebnis. Für die Kalser Bergführer hingegen Alltag. Rund 1.600 Personen nehmen zusammen mit den Bergführern des Vereins jährlich das Dach Österreichs in Angriff. Sie selbst sind in der Winterund Sommersaison deshalb im Durchschnitt jeden fünften Tag auf dem Glockner. Das war nicht immer so. In den letzten 150 Jahren der Vereinsgeschichte hat die Zahl der Bergbegeisterten stetig zugenommen. Und auch der Verein hat sich kontinuierlich weiterentwickelt. Angefangen hat schließlich einmal alles mit dem Prager Geschäftsmann Johann Stüdl und dem Bau des „Neuen Kalser Wegs“ zur Besteigung des Großglockners. Im Jahr 1869. 2019 feiert der Verein 150-jähriges Jubiläum und lässt die Geschichte der Kalser Bergführer wieder aufleben.


Die Anfänge – Johann Stüdl wird zum Glocknerherr
Die Erstbesteigung des Großglockners geht auf das Jahr 1800 zurück. Start der Begehung war damals in Heiligenblut. Von da an wird der Alpintourismus in dem kleinen Ort zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor – und die Kärntner sind mehr als zufrieden. Auch die Osttiroler sehen in der Besteigung des höchsten Bergs Österreichs vielversprechende wirtschaftliche Chancen. Und so suchen auch sie eine Möglichkeit der Besteigung von Kals aus. Ihre Wahl fällt auf den markanten Südwestgrat. Für die touristische Vermarktung als „Neuer Kalser Weg“ muss er aber erst mit Steighilfen und Drahtseilen zum Klettersteig ausgebaut werden. Doch für die Finanzierung fehlte das Geld. Bis zum Jahr 1867. Zwei Prager Geschäftsmänner reisten nach Kals, um den Großglockner zu besteigen: Johann und Franz Stüdl. Johann Stüdl war begeistert von der freundlichen Atmosphäre in Osttirol. Er beschloss, den Ausbau zu finanzieren und zudem den Bau einer Schutzhütte auf der Fanotscharte.

Der „Neue Kalser Weg“ und die Schutzhütte wurden bald zum Stüdlgrat und zur Stüdlhütte. Und Johann Stüdl? Zum Glocknerherr. Der Prager Alpinist hatte aber nicht nur auf dem Großglockner Spuren hinterlassen. Auch in Kals hat er über die Jahre, in denen er immer wieder gekommen ist, wichtige Impulse für den Tourismus in der Region gesetzt und 1869 den ersten Bergführerverein der Ostalpen gegründet: Die Kalser Bergführer.


Heute – Spezialisten für Berge in der ganzen Welt
Die Kalser Bergführer stehen heute für traditionsreiche und vor allem fundierte langjährige Erfahrung im alpinen sowie hochalpinem Gelände. Sie sind Spezialisten für den Hausberg Großglockner, führen aber auch in der ganzen Welt. Im Laufe der 150-jährigen Vereinsgeschichte sind immer wieder berühmte Bergführer im Verein ausgebildet worden. Diese machten Kals zur Wiege des ostalpinen Alpinismus. Bis heute ist der Ort ein bedeutender Ausgangspunkt für Bergtouren in die Glockner-, Schober- und Granatspitzgruppe. Und die Kalser Bergführer: die Ansprechpartner für Kletter- und Gletscherkurse, alpine und hochalpine Touren, Kletterreisen, aber auch neue Angebote wie E-Bike & Climb und natürlich – Glocknerbesteigungen.

Allgemeines Programm zur 150 Jahrfeier

Kalser Bergführer in Tracht
Alte Stüdelhütte
Alte Stüdelhütte
 
 
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